Holzfenster überzeugen mit Bestwerten in der Treibhausgasbilanz bei der Herstellung
Mit der Ausweitung des CO₂-Emissionshandels auf den Gebäudesektor ab 2027 rückt die Klimabilanz von Baumaterialien in den Fokus. Holzfenster punkten in der Herstellungsphase mit einem um 50 % geringeren Treibhauspotential als Kunststofffenster und sogar 80 % weniger CO₂-Emissionen als Aluminiumfenster.
Holz- und Holz-Aluminium-Fenster haben in der Herstellungsphase eine deutlich bessere Klimabilanz als andere Rahmenmaterialien. Das soll ein neues Fact Sheet des Bundes-verbands ProHolzfenster belegen, das auf aktuellen Muster-Umweltproduktdeklarationen (EPDs) basiert. Die Daten zeigen: Das Global Warming Potential (GWP) eines Holzfensters ist 50 % geringer als das eines Kunststofffensters und sogar 80 % niedriger als bei einem Aluminiumfenster.
Auch die in der Produktion energieintensiveren Holz-Alu-Fenster schneiden im Vergleich gut ab. Ihr Treibhauspotential liegt immer noch 3 % unter dem von Kunststofffenstern und 60 % unter dem von Aluminiumfenstern.
Quelle: glaswelt.de